Zeitbankerl
Was ist ein Zeitbankerl?
Für manche Menschen sind sie eine ganz normale Sitzgelegenheit im Freien, beispielsweise bei einer Wanderung, bei einem Spaziergang, oder einfach nur zum Entspannen. Für andere Menschen können sie einen Weg aus der Isolation und eine Hebung des Selbstwertgefühls bedeuten.
Die Rede ist von den Zeitbankerln. Gekennzeichnet mit einem weißen Kreis, in dessen Mitte ein grünes „Zorro“-Z abgebildet ist, oder manchmal auch anderweitig gekennzeichnet, bieten die Zeitbankerln vor allem älteren Menschen die Möglichkeit, alltägliche Wege alleine zu bewältigen.
Oftmals ist es die Strecke zum Arzt, zum Supermarkt, oder auch in die Kirche, die für viele ältere oder auch kranke Menschen ohne Pausen kaum mehr zurückzulegen sind. Die Folge: Angehörige erledigen diese Aufgaben mit dem Auto für sie. Oder sie werden ganz unterlassen. Dadurch verlieren ältere Menschen aber nicht nur ihre Selbstständigkeit. Noch schlimmer ist: sie fühlen sich isoliert von ihrer Umwelt, weil sie immer mehr „daheim“ bleiben. Und das heißt dann oft: allein bleiben.
Aber nicht nur ältere Menschen sind eingeladen, auf dem Zeitbankerl Platz zu nehmen. Alle, die daran vorbeikommen und eine Pause oder Auszeit brauchen, können diese Sitzgelegenheit nutzen.
Was ein Zeitbankerl bewirkt
Mobil bleiben
Selbstständig bleiben
Begegnung schaffen

So entstand die Idee
Die Idee der Zeitbankerl entstand bei der Zeitbank Lengau. Aus einer einfachen Beobachtung wurde ein konkretes Projekt: Auf alltäglichen Wegen fehlten oft Sitzmöglichkeiten, die gerade älteren Menschen eine kurze Pause ermöglichen.
In Lengau wurden inzwischen zahlreiche Zeitbankerl aufgestellt. Die Idee wurde auch von weiteren Gemeinden aufgegriffen und zeigt, wie mit einfachen Mitteln ein konkreter Beitrag zu Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität entstehen kann.
So kommt ein Zeitbankerl zustande
Standort
Finanzierung
Aufbau & Pflege
Anerkennung & Presse
Die Idee der Zeitbankerl wurde in verschiedenen Publikationen und Projekten als Beispiel für altersfreundliche Lebensräume und gelebte Nachbarschaftshilfe aufgegriffen.







































































