Vierzig Jahre lang war ich Tischler. Als die Pension kam, fehlte mir die Werkstatt, das Werken, das Helfen. Die Zeitbank Fornach hat mir genau das zurückgegeben.
Ich repariere kaputte Möbelstücke, baue Vogelhäuschen für Schulklassen, mache kleine Tischlerarbeiten für Nachbarn. Mein Wissen ist gefragt — das tut gut.
Gleichzeitig kann ich seit der Hüftoperation nicht mehr lange stehen oder schwer tragen. Eine junge Mutter aus dem Dorf erledigt jede Woche meinen Wocheneinkauf. Sie schenkt mir Zeit, ich schenke ihr Werkstücke. So einfach. So schön.
Für mich ist die Zeitbank ein Würde-Modell: Man bleibt aktiv, man bleibt nützlich, man bleibt verbunden.

